Zwar übernachteten wir in einem super Haus in äusserst ruhiger Lage etwas ausserhalb von Honolulu, aber die Orte, die nicht überfüllt waren, waren schwer zu finden.
Der erste Abstecher zur Dole Planatation (Ananas) war zwar interessant, aber bereits für das Ananas-Labyrinth musste wir ca. 20 Minuten anstehen, fürs Zügli durch das ganze Gelände hätten wir 75 Minuten warten müssen und die Schlage beim Ananas-Glacé-Counter war auch etwa so lang. Puh! Glück- und erstaunlicherweise konnten wir Teile der Planatation gratis besichtigen.
Michel hatte, seitdem er ein Kind war, von Honolulu geträumt. Die Stadt erschlägt einen jedoch fast, wenn man sich an die kleineren und einfacheren Verhältnisse von den anderen Inseln gewohnt war. Den Iolani Palace, also die ehemalige königliche Residenz, konnten wir zwar noch in Ruhe besichtigen,
aber die Waikiki Beach war ein einziger Alptraum mit Tuch an Tuch bzw. Liegestuhl an Liegestuhl. Da wir auch kein Kleingeld für die Parkuhr hatten, liessen wir diese bleiben und suchten uns andere Strände.
| Waikiki Beach in weiter Ferne, aber ein hoffnungslos überfüllter Parkplatz hinderte uns auch daran, vom Diamond Head aus eine bessere Aussicht auf Honolulu zu erhalten |
Die "most scenic" Küstenabschnitte, Farben und Strände fanden wir an der Ostküste Oahus. Schon die Fahrt dorthin durchs saftig grüne Inselinnere war wunderschön.
An der Ostküste besuchten wir auch das Sea Life mit der berühmten Delfinshow. Diese war an einer Traumlage und wirklich sehenswert. V.a. der Walphin (eine Kreuzung von einem Wal mit einem Delfin) war sehr speziell.
An der Westküste fanden wir dann umwerfende, grosse und ziemlich menschenleere Strände, wie herrlich! Leider die Wellen und die Strömung viel zu gefährlich für ein Bad bzw. Surfen, aber Sändele kann ja auch sooo schön sein...
So endeten wir zum Baden schliesslich an einer durch Menschenhand geschaffenen Lagune, die aber total ungefährlich war und wo sich Amina und Nael sehr wohl fühlten. Dass Michel für einen Parkplatz 45 Minuten lang anstehen musste, war ihnen glaub egal... (Was tut man nicht alles für glückliche Kinder...)
Fazit von Oahu: Barbara und Michel konnten sich wegen den grossen Menschenmassen nicht so richtig erwärmen für diese Insel, obwohl es wirklich schöne Orte gibt. Amina und Nael fanden es schade, dass es so wenige geeignete Strände ohne Steine im Wasser und mit guten Surfwellen gab.
Insgesamt sind wir aber absolut begeistert von Hawaii, wo uns das Klima, die Vielfalt der Natur sowie die vielen Möglichkeiten zum Entspannen oder sich Verweilen enorm beeindruckte!!
P.S. In unserem Wohnquartier bekamen wir so richtig mit, wie verrückt die Amis bzw. Hawaiianer in Sachen Weihnachten sein können. Hier ein kleines Schmankerl...
(Eine richtige Lichter-Choreografie, dazu gab es Stühle, auf die man sich setzen konnte, um die Show zu geniessen, und fürs leibliche Wohl war mit Süssigkeiten, die bereitstanden, auch gesorgt.)
P.P.S. An Silvester wurde ab dem Eindunkeln (also ab ca. 18 Uhr) pausenlos Feuerwerk gezündet. Unglaublich, was da in die Luft geballert wurde! Dafür war das Geböllere bereits vor Mitternacht zu Ende 😊.




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