Freitag, 14. Dezember 2018

German Holiday Market

Der German Holiday (= Weihnachts) Market ist DER grosse Event der GISSV, also der Schule, an welcher Amina und Nael die letzten Monate verbracht haben. Mit diesem Weihnachtsmarkt geht die Schule an die Öffentlichkeit und tausende von Besuchern schlendern an den Ständen vorbei oder stehen Schlange für eine Bratwurst oder eine Riesenbretzel. Für die Schule geht es natürlich darum, mit diesem Anlass Geld zu sammeln und Werbung in eigener Sache zu machen. Der Anlass wird in vielen ehrenamtlichen Stunden durch Eltern organisiert und auch vor Ort sind viele Eltern als Helfer eingespannt. Unsere Pflicht-Stunden an Freiwilligenarbeit haben wir mit anderen Projekten abgegolten, sodass wir den Christmas Market als Besucher geniessen konnten.






Ein besonderes Highlight für uns war natürlich der Auftritt der Kinder am Weihnachtsmarkt. Zuerst waren die Kindergärtler an der Reihe:



Und dann kamen auch noch die 1. und 2. Klässler an die Reihe, begleitet von einigen älteren Kindern auf Instrumenten:




Eishockey

Last but not least Sport #4 in den USA: Eishockey.

Bereits in Kanada hatten wir mit Eishockey geliebäugelt; damals war aber die Saison die falsche.
Nun bot sich uns die coole Chance, ein Game der NHL in einem Stadion nur 15 Minuten von uns zuhause entfernt zu verfolgen und dazu noch einen Schweizer Legionär anzufeuern: die San Jose Sharks mit Timo Meier.

Eishockey mag nicht so "exotisch" sein wie z.B. American Football, aber für drei von uns war es der erste Eishockey-Match, den wir live im Stadion verfolgten. Zudem war die Atmosphäre im diesem riesigen Stadion und das schnelle Eishockey beeindruckend.

Wie immer bei Sportanlässen hier in Amerika, galt auch hier: ab in den Fanshop, bevor das Spiel beginnt. Und so haben wir uns auch für die Sharks mit Pulli, Kappe etc. eingedeckt. Der Pulli von Michel war ein scheinbares Schnäppchen, da dieser Pulli gratis zu einem Probe-Zeitungsabo abgegeben wurde. Nur wurde uns die Zeitung anschliessend nie geliefert...:-)



Aber wir waren natürlich rechtzeitig im Stadion, um die Animation durch das Club-Maskottchen nicht zu verpassen. Und natürlich gehörte - wie an jedem Sport-Event - auch hier die live gesungene Landeshymne mit zum Vorprogramm. 



Und dann ging es los mit dem Einmarsch der Heimmannschaft:


Gewöhnungsbedürftig war etwas, dass man sich während des Spiels nicht vom Sitz erheben durfte. Man fühlte sich wie im Kino. Die klassische Fankurve, die es in den Stadien in der Schweiz gibt, existiert hier nicht. Das Hockey-Spiel wird konsumiert und an der Show wird dann teilgenommen, wenn der Speaker dazu auffordert. So wurden wir z.B. animiert, die von einem Sponsor zur Verfügung gestellten Tücher zu schwingen oder zur Musik mitzutanzen. 




Auch das Spiel selbst war natürlich sehr spannend und ging für uns auch mit dem richtigen Sieger hervor. Timo Meier hat zwar kein Tor geschossen in diesem Spiel, aber doch einen entscheidenden Pass gespielt und so auch zu einem Tor beigetragen. 




Auch der Hockey-Abend war für uns als sportbegeisterte Familie ein riesiger Spass. Cool, durften wir auch hier dabei sein.



Freitag, 16. November 2018

Aktivsport in Santa Clara

Die Zeit in Kalifornien haben wir ja intensiv genutzt, um verschiedene Sportarten Amerikas live zu besuchen. Doch das hat uns nicht daran gehindert, selbst aktiv zu sein und unseren Lieblingssportarten nachzugehen. Die Erwachsenen sind auf dem Golfplatz (Michel) oder der Joggingstrecke (Barbara) zu finden. Verschiedenen Sportarten gehen auch die Kinder nach. Angefangen bei Nael, bedeutet dies natürlich in erster Linie Fussball spielen. Diesem geht er praktisch jeden Tag nach, indem er jeweils nach dem Chindsgi mit seinen Freunden auf dem Spielplatz tschuttet. Nael ist zwar so ziemlich der Kleinste in dieser Gruppe, aber da er jeweils den Ball mitnimmt, ist er natürlich fürs Spiel gesetzt :-). Einmal in der Woche hat Nael auch Fussball-Training, welches durch die Schule organisiert wird. Auch hier ist er voll dabei und möchte natürlich immer bei der Gewinnermannschaft sein.



Neben dem Training wird natürlich auch um Tore gespielt - da wird auch das 1 gegen 1 jeweils intensiv geübt.

Für Amina fanden wir eine Kunstturn-Gruppe, welcher sie sich anschliessen konnte. So konnte auch Amina zweimal wöchentlich turnen. Die Turnhalle war immer brutal voll mit Kindern und Jugendlichen, die sowohl Kunstturnen oder auch Cheerleading oder andere Sportarten trainierten. So war beim Zuschauen also immer viel los.

Hier ein Blick in die Trainingshalle:




Cool war es, zwei Sportarten zu vereinen - und so trafen sich Soccer und Golf zu Soccer-Golf :-). Während Michel eine Runde Golf spielte, begleiteten ihn die Kinder und spielten auf dem gleichen Kurs auf ihre "Fussball-Fahnen".



Gelegentlich waren wir auch auf dem Tennisplatz anzutreffen, der sich direkt neben der Schule befand und kostenlos genutzt werden konnte.


Und bis Mitte Oktober war auch der Pool in unserem Quartier geöffnet, was dazu führte, dass wir fast jeden Tag beim Schwimmen, Baden und Tauchen anzutreffen waren.


Und natürlich galt es auch, die amerikanischen Sportarten etwas zu trainieren. So haben wir uns mit Baseball-Utensilien eingedeckt und auf der Wiese vor dem Haus erste Erfahrungen mit dieser Sportart gesammelt.


Freitag, 9. November 2018

Herbstferien: Rundreise Nevada - Arizona - Utah - Nevada

Da wir in den USA ja nicht nur Ferien machen, kamen wir in den Genuss einer Woche Herbstferien, die wir darin investierten, eine Reihe von Must-Sees im Westen der USA aufzusuchen.
Die Rundreise, die wir - anders als wohl die meisten Amis - in Las Vegas starteten ("Was? ihr seid nach Las Vegas geflogen? Die knapp 900 km dorthin fährt man doch locker rasch mit dem Auto!") und die uns zum Grand Canyon, via Lake Powell zum Bryce Canyon und wieder zurück nach Las Vegas führte, war extrem abwechslungsreich und faszinierend. Wir könnten Stunden davon erzählen, wollen uns hier jedoch auf eine Kürzestversion beschränken und lassen Bilder für sich sprechen.

Was haben wir nicht alles gesehen!
Verrücktes und die halbe Welt in Las Vegas,


Das wohl coolste Motel entlang der Route 66.
Fantastische Farben beim Grand Canyon mit viel eisigem Wind.
 
 
Schnee unterwegs (den Schneepflug fanden wir dann aber doch etwas übertrieben)...
 
... sowie beim faszinierenden Bryce Canyon. 
 
 
Eine Schulfreundin von Amina (die mit ihrer Familie per Zufall und ohne unser Wissen sogar im Cabin neben uns übernachtet hatte).
Interessante Stimmungen trotz (oder wegen) suboptimalem Wetter am schönen Lake Powell.
 
 
Grandiose Landschaften gratis einfach so neben der Strasse.
 
 

Tiere.
 
 
 
 
(Okay, ja, bei den Bären haben wir etwas nachgeholfen, aber irgendwann MUSSTEN wir diese doch sehen!)
Und fröhliche Menschen mit viel Spass.
 
 
Es war eine erlebnisreiche Rundreise, die uns vom Sommer in den Winter und (zum Glück) wieder zurück in den Sommer brachte. Echt toll, was die Natur hier alles hergibt!